Saturday, 18 May 2013

Google: Geld verdienen mit Apps

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Der Umsatz, den der Google-Play-Store mit Apps generiert, ist in einem Jahr auf das Siebenfache
gewachsen. Und bereits die Hälfte der zahlenden App-Nutzer lassen über ihren Mobilfunkanbieter abrechnen (Carrier Billing). Dies erzählte Robert Meese auf der Google-I/O-Veranstaltung, bevor er Tipps zum Geldverdienen über Google Play gab. Meese ist bei Google für die Weiterentwicklung des Geschäfts mit Spielen zuständig.


Drei Stufen führen demnach zum Geldtopf: Aquisition, Retention, Monetarisation. Zur Aquisition empfiehlt Meese Gratis-Apps – so gewinnt man zunächst neue Nutzer. Dies sie vor allem für kleinere Entwickler die bessere Strategie, als die Kombination aus einer kostenfreien "Light"-App und einer zahlungspflichtigen "Pro"-App. Letztere verwirre die Kunden und der spätere Umstieg sei eine weitere Hürde. Besonders erfolgreiche Apps landen in den Hitlisten, die ihnen dann weitere User zuführen.
Wieviele Nutzer es auch sein mögen, man muss sie dann bei der Stange zu halten – Retention. Gerade in diesem Bereich habe die Branche noch Potenzial, sich weiterzuentwickeln. Das Interface müsse speziell für mobile Bildschirme entworfen sein
.
Gewünschte Verhaltensweisen zu belohnen helfe dabei, die Nutzer zu behalten. Das könnte etwa ein Bonus für tägliche Nutzung sein. "Neue Inhalte und neue Features halten die Erfahrung frisch", sagte der Googler, "Auch klare Zielvorgaben verhelfen zu Treue."

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