Und es geht weiter - kaum zu glauben, aber langsam scheint es sich herauszukristallisieren, dass das HTC ONE kaum ein eigenständiges Produkt von HTC zu sein scheint. Mehr und mehr finden sich "Dinge" anderer Hersteller, die in dem erstklassigen Handy zu finden sind.
Als Besitzer eines HTC ONE frage ich mich schön langsam, was die sogenannte Führungsetage bei HTC da so alles vermurkst. Die Idee, die Umsetzung und die Innovationen seitens HTC sind hervorragend - ebenso "hervorragend" scheinen auch die Mittel zu sein, die HTC verwendet um sein Handy bauen zu können. Da scheint man es mit "meines" und "deines" nicht so besonders genau zu nehmen.Nachdem Nokia in Deutschland vor Gericht bereits einen Teilerfolg gegen HTC hinsichtlich der Verletzung von Patenten erzielen konnte, hat das laut eigenen Angaben geschädigte Unternehmen bei der Internationalen Handelskommission (ITC) der Vereinigten Staaten eine weitere Beschwerde sowie eine Klage bei einem Bezirksgericht eingereicht. Unter anderem das HTC One und das in den USA bereits erhältliche HTC First sollen auf rechtlich geschützte Technik des finnischen Konzerns zurückgreifen und könnten mit einem Verkaufsverbot belegt werden, wie zdnet.com berichtet.
Quelle des Übels sollen unter anderem drei Patente sein, die allesamt eine Technik unter dem Titel:
"Terminal, method and computer program product for interacting with a signalling tag"beschreiben. Insgesamt sollen derzeit neun Schutzrechte zur Debatte stehen. Laut Nokia habe HTC trotz rechtlicher Niederlagen, wie beispielsweise in Deutschland, keine Besserung gezeigt und stattdessen versucht, die Verantwortung auf Lieferanten abzuschieben, weswegen ein erneutes Vorgehen nötig sei.
Die negativen Berichte über HTC scheinen kein Ende zu nehmen - man meint beinahe, dass man bei einem gewollten Untergang einer Firma in der ersten Reihe sitzen würde, und sich dieses Szenario gespickt mit Fehlern und scheinbarer Inkompetenz ansehen müsste.

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