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seiner Qualität und den technischen Raffinessen hoch gelobt. Neben dem erfolgreichen Smartphone-Klonen hat das Land nun auch einen eigenen "Steve Jobs"
Lei Jun startete Xiaomi 2010 mit einer Handvoll Entwickler - dies erinnert ein wenig an die Anfangstage von Jobs und Gates, als sie noch in der Garage am ersten PC ihr Talent übten. Lei Jun war schon einen Schritt weiter, denn mit seinem ersten Smartphone dem M1 welches 2011 am Markt präsentiert wurde, und in nur zwei Tagen ausverkauft war, ebnete er den unternehmerischen Weg für weitere Nachfolgemodelle und den Erlös von 2 Milliarden US-Dollar.
Lei Jun hat sich stets an Steve Jobs orientiert, meinen Freunde und Branchen-Insider. Dies geht sogar so weit, dass das Spiel von künstlicher Verknappung bei Produktstarts bis hin zu Jobs Markenzeichen: blaue Jeans und dunkle Shirts, in Fleisch und Blut überging. Kollegen attestieren dem erfolgreichen Unternehmer ein Visionär mit großem Marketing-Geschick zu sein.
Der Werdegang von Lei Jun erinnert eher an den amerikanischen Way of Life, als an ein chinesisches Wunder unter vermeintlich staatlicher Aufsicht.
Nach seinem Abschluss kam er zum chinesischen Software-Unternehmen Kingsoft, wo er 1998 zum CEO aufstieg. Daneben baute er mehrere Start-ups auf und investierte in andere Unternehmen. Einer seiner frühen Erfolge: 2004 kaufte Amazon eine seiner Firmen - Joyo.com - um 75 Millionen Dollar. Mit einem geschätzten Vermögen von 1,7 Milliarden Dollar zählt er zu Chinas reichsten Unternehmern.
So ehrgeizig Leis Pläne sind, so stark ist jedoch auch der Gegenwind. Neben Apple und Samsung sind auch die großen lokale Hersteller Lenovo, Huawei und HTC Hürden für das Unternehmen. Für Marktbeobachter Gartner ist der Aufstieg Xiaomis zwar eindrucksvoll. Doch sei es fraglich, ob das Unternehmen weiter Marktanteile gewinnen kann.
Die Nachfrage nach günstigen Smartphones spüren auch die anderen Hersteller. Selbst Apple soll ein billiges iPhone in der Pipeline haben, das auf Schwellenländer und den chinesischen Markt abzielt. An Selbstbewusstsein mangelt es dem Unternehmer jedenfalls nicht. "Wir sind nicht irgendein billiger chinesischer Hersteller, der billige Handys produziert.
Wir werden einmal ein Fortune-500-Unternehmen", so Lei.
(via standard.at)

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