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| Bildquelle Bloomberg - |
Marketing kann inspirierend sein, durchaus. Ganz besonders für diejenigen unter uns, die Menschen mit ihrer eigentlichen Arbeit inspirieren und zu neuen Möglichkeiten führen wollen.
Soviel zur Theorie. Huawei CEO Richard Yu scheint diesen Grundsatz entweder völlig falsch verstanden zu haben, oder er hat schlichtweg im Seminar gefehlt - natürlich gibt es auch noch eine dritte Möglichkeit.
Es ist schwer zu erklären, wie man eine Strategie führt, indem man die Konkurrenz beinhart nieder macht, und sich selbst dabei über alle Dinge hinweg lobt. Vielleicht mag dies bei den Asiaten zielführend sein, bei uns jedoch, ist diese Form längst überholt und im Hinblick, dass Huawei den internationalen Markt erobern möchte, scheint mir eine Nachschulung für den CEO als durchaus angebracht.
Kleine Auszüge aus der Huawei-Strategie
Huawei CEO Richard Yu stützt seine Pläne und Ziele darauf, dass das S4 ein „Solala-Smartphone“ sei und der Erfolg der Südkoreaner sowieso nur auf deren enorme Werbeausgaben begründet ist. Auch zu Apple hat Yu seine eigenen Ansichten und erklärt gegenüber dem britischen Magazin Telegraph, dass der kalifornische Konzern sowieso bereits auf dem absteigenden Ast ist. Den Cupertino-Konzern sieht der CEO schon bald bei den Marktanteilen hinter Huawei.
Zwar stimmt es durchaus, dass bereits frühere Platzhirsche (Nokia, BlackBerry) Trends verpasst haben und von „Underdogs“ auf einmal überholt wurden. Doch auch HTC hat ehrgeizige Ziele und der Markt ist um einiges mehr umkämpft als noch vor einigen Jahren und genau diese ehemaligen Marktführer versuchen auch wieder sich zurück an die Spitze zu kämpfen.
Ob diese Strategie gepaart mit Geräten wie das Ascend P6, welches vorrangig durch seine schlanke Bauweise und weniger durch seine Specs auffällt, tatsächlich aufgeht, ist zu bezweifeln
Inspirierendes Marketing muss sich nicht an die hergebrachten Formen halten. Es kann kreativ, witzig, unterhaltsam sein - aber kaum verachtend.
(via)

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